
Für Unternehmen sind nfon Telefonanlagen eine der besten Lösungen für betriebliche Kommunikationsnetzwerk. Sie können problemlos skaliert und an die Bedürfnisse der Unternehmen angepasst werden. Aber auch auf dem privaten Markt bekommt der Platzhirsch Skype nun einen starken Konkurrenten.
Der bekannte US-Mobilfunkanbieter Sprint integriert nun die Google-Voice Lösung in sein Netzwerk und macht damit anderen VoIP-Anbietern, wie Skype, das Leben schwer. Das bedeutet auch für Google einen entscheidenden Schritt in den Telefonmarkt. Die Kooperation wird auf der Mobilmesse CTIA in Orlando präsentiert.
Google Voice ist eine Art Telefonzentrale in der Cloud. Die Anrufe werden auf einen Cloud-Computer geleitet, der dann auf bis zu sechs Telefonen gleichzeitig anruft. So kann der Nutzer entscheiden an welchem Apparat er abheben will und ist so überall unter der gleichen Nummer zu erreichen. Zudem können Sprachnachrichten in Text übersetzt werden und die SMS werden im Google Voice-Konto angezeigt.
Für die Nutzung ist derzeit eine kleine App notwendig, die für Android-Smartphones, Blackberrys und neuerdings auch für iPhones verfügbar ist. Nachdem sich Apple ein Jahr lang mit Händen und Füßen gewehrt hatte, wurde das Programm nun in den Store aufgenommen.
Die US-Wettbewerbsbehörde hatte zuerst Ermittlungen aufgenommen, da man vermutete, dass Apple den Zugang zum iPhone Store für die Google App deshalb verweigerte, weil man Exklusiv-Partner AT&T schützen wollte. Apple hingegen argumentierte, dass die App nur Funktionen dupliziere, die ohnehin schon vorhanden seien.
Kunden von Sprint können ihre Telefonnummer nun als Google-Voice-Numer registrieren oder eine bereits existierende Google-Voice-Nummer als Telefonnummer unter Sprint zu nutzen. Der Dienst soll in Kürze starten.